Homöopathische Zeckenprophylaxe

 

Durch Zecken übertragbare Krankheiten

 

Ein Zeckenbiss muss nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung führen. Selbst nach dem Biss einer infizierten Zecke, erkrankt nur jeder Zehnte. Das Risiko einer Infektion mit Borrelienbakterien (Lyme-Borreliose) ist 500 - 1000mal grösser, als durch das von den Zecken übertragene Virus an einer Gehirnentzündung (FSME) zu erkranken.

 

Erfahrungsgemäss bevorzugen Zecken eine bestimmte Zusammensetzung des Blutes und befallen nicht alle Menschen gleichermassen.

 

 

Prophylaxe

 

Schulmedizinisch kann man sich gegen die FSME impfen lassen, doch gegen die Borreliose gibt es keine Impfung.

 

Als Alternative zur FSME-Impfung gibt es sowohl für die FSME wie auch für die Borreliose die Möglichkeit einer homöopathischen Zeckenprophylaxe. Hierfür werden die beiden homöopathischen Nosoden „FSME Vacc.“ (für Kinder „FSME-Immun Junior Vacc.“) und „Borrelia“ verwendet. Die Mittel werden im Frühling jeweils mit einer Doppelgabe in einem Abstand von zwei Wochen verabreicht. Erfahrungsgemäss schützt die Prophylaxe mindestens 6 Monate lang.

 

Die homöopathische Prophylaxe sollte nur bei guter Gesundheit und frei von akuten Krankheiten (auch im Umfeld) erfolgen.

 

Wie sicher ist die Prophylaxe?

Es gibt keine Prophylaxe vor ansteckenden Krankheiten, die für alle Menschen gleichermassen eine hundertprozentige Sicherheit gewährt, da immer auch die Stärke des Immunsystems des einzelnen Menschen eine wichtige Rolle spielt. Eine gesunde Lebensweise ist die Basis für eine gute Abwehr gegen alle Arten von Krankheiten. Die homöopathische Prophylaxe kann nur soweit die Abwehr des Körpers anregen, als das der Körper gesunde Reaktionsfähigkeiten besitzt.

 

Was tun bei einem Zeckenbiss?

  • Entfernen Sie die Zecke mit einer Zeckenpincette.
  • Versorgen Sie die Wunde mit zwei Tropfen Echinacea und Ledum C200 in etwas Wasser aufgelöst, damit der Alkohol nicht auf der Wunde brennt.
  • Nehmen/verabreichen Sie 3 Globuli Ledum C200 unter die Zunge.
  • Sollte beim Herausnehmen der Zecke der Kopf abreissen, so kann eine örtliche ungefährliche Entzündung entstehen. Es ist nicht nötig, den Kopf herauszustanzen. Geben Sie Silicea C200, anfangs 2x täglich eine Gabe. Dadurch wird der Kopf aus dem Gewebe befördert.

 

Sollte es trotz den Prophylaxen und Erstmassnahmen nach einem Zeckenbiss zu Reaktionen wie:

  • dem typischen Hautausschlag (Erythema migrans, kreisförmige Rötung, die sich von der Bisstelle fortbewegen kann),
  • starkes Unwohlsein und
  • grippenähnlichen Beschwerden (Fieber, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Schnupfen) kommen,

nehmen Sie mit Ihrem Homöopathen für eine individuelle Behandlung Kontakt auf.

 

 

Quelle:

Homöopathische Ratgeber, Ravi Roy, Carola Lage-Roy „Reisen“